In der täglichen Arbeit als Zahnarzt, Implantologe oder Zahntechniker ist es wichtig sich präzise und unmissverständlich auszudrücken. Deshalb hat sich eine Fachsprache mit genau festgelegten Begriffen gebildet. Sie als Patient wissen dann natürlich nicht immer worüber Zahnarzt und Personal reden. Um Ihnen einen Einblick zu geben sind hier die wichtigsten Begriffe erklärt. Aber auch alltägliche wichtige Begriffe rund um die Zähne können Sie hier nachschlagen.
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Abdruck
Um Zahnersatz, Knirscherschienen oder Zahnspangen herzustellen benötigt man ein Modell der Kiefer und Zähne. Dafür wird in einem Löffel das Abformmaterial (Alginat oder Silikon) eingefüllt und in den Mund eingesetzt. Je nach Material dauert es 3-8 Minuten bis der Löffel mit dem dann fest gewordenen Material aus dem Mund genommen werden kann. Man hat nun ein Negativabbild der Zähne und des Kiefers. Im Anschluss stellt der Zahntechniker ein Gipsmodell her, so dass man nun wieder das Positivmodell der Zähne und des Kiefers hat.
Abformung
Eine Abdruck der Zähne mit Hilfe plastischer Abformmassen(z.B. Alginat, Silikon, Gips). Anhand eines solchen Abdruckes von Zähnen oder Kiefer fertigt ein Zahntechniker einen passgenauen Zahnersatz.
Abrasion
Bei Zähnen meint man damit die Abnutzung der Zahnhartsubstanz (Schmelz, Dentin). Unbewusstes Zähneknirschen im Schlaf oder bei Stress kann diesen Abtragungsprozess beschleunigen.
Alveole
Eine Fachbezeichnung für das knöcherne Zahnfach im Kieferknochen, in das die Zahnwurzel eingebettet ist.
Amalgam
Ältestes Füllungsmaterial für Zähne. Es wurde bereits bei den Chinesen 3000 v. Chr. Verwendet. Enthält neben weiteren Metallen, über 50% Quecksilber. Bei Schwangeren, Patienten mit Nierenfunktionsstörungen und Kindern unter 6 Jahren ist die Benutzung durch das Bundesamt für Medizinprodukte untersagt. Es wird auf Grund seines hohen Quecksilbergehaltes immer weniger verwendet und von Patienten auch nicht mehr gewünscht.
Aphthen
Schmerzende, entzündliche Veränderungen der Mundschleimhaut, die im Normalfall innerhalb von ein bis zwei Wochen abheilen.
Artikulation
Das Auf- und Zuklappen des Unterkiefers.
Artikulator
In diesem Gerät können die Bewegungen der Kiefer mit Hilfe von Gipsmodellen simuliert, nachvollzogen und überprüft werden. Ohne den Artikulator ist eine Anfertigung von Zahnersatz (Kronen Brücken und Prothesen) nicht möglich.
Augmentation
Bezeichnet in der Zahnheilkunde das Wiederherstellen von verloren gegangener Knochensubstanz.
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Backenzähne
Die bleibenden, großen, mehrhöckerigen Backenzähne sind Mahlzähne, auch Molaren genannt. Die ersten Molaren (Sechsjahrmolaren) brechen ab dem 6. Lebensjahr hinter den Milchmolaren in die Mundhöhle durch. Ab dem 12. Lebensjahr brechen die zweiten Molaren in die Mundhöhle durch - im Fall der Weisheitszähne oft auch erst im Erwachsenenalter. Mit den Sechsjahrmolaren sollte die Kinderzahnpasta durch normale Zahnpasta ersetzt werden.
Beläge
Ansammlungen von Speiseresten und abgestorbenen Zellen der Schleimhaut die sich auf den Zähnen absetzen. Beläge sind Nährboden für Bakterien und müssen daher regelmäßig gründlich entfernt werden. Wenn dies nicht geschieht können Schäden an Zahn (Karies) und Zahnfleisch (Parodontitis) die Folge sein.
Bleichen/Bleaching
Eine wirkungsvolle Methode auch dunkle oder gelbe Zähne wieder freundlich weiß und hell zu machen.
Brackets
Kieferorthopädischer Begriff für Teile die auf den Zähnen befestigt werden um dort als Haltevorrichtung für Spannbögen, elastische Gummizüge etc. zu dienen.
Brücke
Ist ein festsitzender Zahnersatz um einen oder auch mehrer fehlende Zähne zu ersetzten. Die Zähne, die die Lücke (Lücken) begrenzen müssen abgeschliffen werden, wie für eine Krone. Die Brücke wird dann im Labor hergestellt, wahlweise in Metall oder aber auch Zahnfarben, also mit einer keramischen Verblendung, ganz nach den Wünschen des Patienten. Im Mund wird die Brücke für immer fest einzementiert, so dass sie nicht herausgenommen werden muss.
Bürste
Nach Lust und Laune elektrisch oder manuell. Bitte nur abgerundete Kunststoffborsten, planes Borstenfeld. Wichtig! Naturborsten sind nur bedingt geeignet, denn diese sind Bakterienträger. Spätestens alle drei Monate wechseln. Die Zahnbürste gehört exklusiv Ihnen allein.
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CAD-CAM-Gerät
Zahnärztliche Geräte mit denen Inlays, Kronen und Brücken digitalisiert, am Computer bearbeitet und danach gefräst werden.
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Dental ...
Bezeichnet alles was die Zähne betrifft.
Dentalhygieniker/in
Ausgebildete Fachkraft, die vor allem in der Behandlung und der Betreuung von Parodontitis-Patienten tätig ist. Eine weitere, zentrale Aufgabe ist die Patienten-Aufklärung zur korrekten Mundhygiene.
Dunkle Zähne
Wird ein Zahn von innen heraus grau oder schwarz deutet vieles auf eine Entzündung hin. Sind mehrere Zähne dunkel, könnte es auch an Nebenwirkungen von Medikamenten liegen. Fragen Sie Ihren Zahnarzt um Rat.
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Einzelzahnimplantat
Ein einzelner Zahn wird durch ein Zahnimplantat ersetzt. Die benachbarten Zähnewerden müssen nicht wie bei einer Brücke beschliffen werden, um die Zahnprothese zu befestigen.
Endodontie
Auch Endodontologie. Fachbegriff für die Behandlung des Wurzelkanals. Dabei wird die entzündete oder infizierte Pulpa entfernt und der Wurzelkanal erweitert und gereinigt. Danach erfolgt die Füllung und Abdichtung des entstandenen Hohlraums.
Enossal
In den Knochen.
Ernährung
Was gesund ist für Figur und Körper, ist fast immer auch gut für die Zähne. Wenig Süßes, viel Kerniges, körniges und Kräftiges, Salat, Obst, Milchprodukte.
Extraktion
Entfernen eines oder mehrer Zähne.
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Fissur
Bezeichnung für die Täler und Berge auf der Kaufläche von Backenzähnen.
Fissurenversiegelung
Aus den Fissuren lassen sich bakterielle Zahnbeläge nur schwer entfernen, was häufig zu Karies führt. Bei der Fissurenversiegelung werden diese Spalten mit Kunststoff aufgefüllt, die Oberfläche wird geglättet. Frisch durchgebrochene Zähne sind besonders kariesempfindlich weshalb diese Behandlung vor allem bei Kindern und Jugendlichen wichtig ist.
Floss
Zahnseide.
Fluoride
Power für die Zähne, sie remineralisieren den Zahnschmelz und schützen so vor Karies.
Fluoridierung
Gele oder Lacke, die vom Zahnarzt oder in geringerer Konzentration auch zu Hause auf die Zähne aufgetragen werden. Zusätzlich zu dieser lokalen Fluoridierung gibt es die systemische Fluoridierung. Damit ist die Aufnahme von Fluor über Lebensmittel und Trinkwasser gemeint. Die beiden Arten der Fluoraufnahme müssen aufeinander abgestimmt sein, um eine Überdosierung zu vermeiden.
Fluoridprophylaxe
Die Gabe von Fluortabletten zusätzlich zur Ernährung und der lokalen Fluoridierung muss vom Zahnarzt verordnet und aufeinander abgestimmt werden.
Frontzähne
Die Schneidezähne und die Eckzähne.
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Gebiss
Alle Zähne von Ober- und Unterkiefer in ihrer Gesamtheit. Ein Milchzahngebiss hat bis zu 20 Zähne, das bleibende Gebiss hat maximal 32 Zähne.
Gelbe Zähne
Nicht nur Nikotin und Tee macht die Zähne gelb: Plaque, der erste Schritt zur Karies, bildet zusammen mit Ablagerungen aus dem Speichel gelbbraunen Zahnstein. Hier hilft nur gründliches Putzen, Reinigung mit Zahnseide oder Zahnzwischenraumbürste, und die regelmäßige Entfernung der harten Beläge durch den Zahnarzt.
Gingiva
Zahnfleisch
Gingivitis
Eine Entzündung des Zahnfleisches die durch Bakterien ausgelöst wird, die den Grenzbereich zwischen Zahn und Zahnfleisch besiedeln. Symptome sind eine starke Rötung und Blutung bei Druckkontakt.
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Hydroxylapatit
Bedeutendster Bestandteil der Hartsubstanz von Knochen und Zähnen. Der Zahnschmelz besteht aber fast nie aus reinem Hydroxylapatit, sondern lagert Fremdionen ein. Die Einlagerung von Fluorid stabilisiert die Apatitstruktur.
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Individualprophylaxe
auch professionelle Zahnreinigung oder kurz: PZR. Da sich nicht alle Beläge mit Zahnbürste, oder Zahnseide entfernen lassen, verfügt der Zahnarzt über eine Reihe von Instrumenten, deren Handhabung einespezielle Schulung erfordert. Eine regelmäßige Zahnreinigung - etwa im halbjährlichen Wechsel mit der Zahnsteinentfernung ist aus Gründen der Vorsorge sehr zu empfehlen.
Implantate (Zahn-)
Implantate sind künstliche Zahnwurzeln, heute vorwiegend aus Titan gefertigt, die im Kieferknochen fest verankert werden und an die der Knochen zusätzlich dicht heranwächst und somit integriert. Diese Zahnimplantate können nach der Einheilphase z. B. mit Kronen, Brücken oder Halteelementen versorgt werden, die als vollwertiger Zahnersatz empfunden werden und auch so benutzt werden können.
Inlay
ist eine im zahntechnischen Labor hergestellte Gussfüllung, die im Mund mit einem Zement fest eingefügt wird. Sie ist die hochwertigste Versorgung von kariösen Zähnen. Es gibt Inlays aus Metall (Goldlegierung) und aus Zahnfarbenen Materialien. Ihr Zahnarzt berät Sie gerne über die verschiedenen Möglichkeiten.
Interdentalbürste - auch Zahnzwischenraumbürste
Kann an Stelle der Zahnseide benutz werden, um den Zahnzwischenraum zu reinigen. Die Bürsten gibt es in verschiedenen Ausführungen und Größen. Welche für Sie am besten geeignet ist, besprechen Sie am besten mit ihrem Zahnarzt.
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Jacketkrone
Kunststoff- oder Keramikkrone im Frontzahnbereich ohne Metallgerüst.
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Karies
ist eine Erkrankung des Zahnes, bei der die Hartsubstanzen von Schmelz, Dentin und/oder Zement langsam zerstört werden. Es ist ein Prozess, bei dem sich Bakterien in den Zahn hineinarbeiten. Zuerst wird der harte Schmelz ruiniert, dann die weichere Dentinschicht. Jetzt kann der Zahn auch schmerzen. Karies führt unbehandelt zur Verfaulung der gesamten Zahnkrone. Entstehung von Karies: In unserer Mundhöhle leben ca. 50 Milliarden Bakterien, die ungefähr 300 verschiedenen Arten angehören. Sie ernähren sich vor allem von Zucker und Speiseresten. Solange das natürliche Gleichgewicht stimmt, gibt es keine Probleme. Nur wenn durch schlechte Mundhygiene oder falsche Ernährung die Mundhöhle gestört wird, nehmen die schädlichen Bakterien überhand. Die Bakterien bilden zusammen mit klebrigen Speiseresten und Zucker einen zähen, fest an den Zähnen haftenden Zahnbelag, die sogenannte Plaque. Diese Plaque ist die Ursache für Karies und Parodontopathien. Die schädlichen Bakterien nehmen Zucker aus der Nahrung auf und bauen ihn innerhalb von wenigen Minuten zu Milchsäure und anderen Säuren ab. Diese Säuren lösen Calciumphosphat und andere Mineralien aus dem Zahnschmelz raus; machen den Zahn brüchig und löchrig. Die Plaque läßt sich durch richtiges Zähneputzen entfernen, entsteht aber nach jeder Mahlzeit von neuem.
Keramikinlay
Eine Möglichkeit der Zahnfarbenen Restauration. Das Keramikinlay wird in einem Zahntechnischen Labor in der entsprechenden Farbe des Zahnes hergestellt und dann im Mund mit einem speziellen Befestigungsmaterial einzementiert.
Krone(n)
Wenn ein Zahn durch eine Karies so stark geschwächt ist, dass er nicht mehr stabil mit einer Füllung zu versorgen ist, so muss eine Krone angefertigt werden. Die Krone wird im zahntechnischen Labor hergestellt und mit einem Zement fest eingesetzt. Sie schütz den Zahn langfristig und sicher vor einem weiteren Auseinanderbrechen . Die Krone besteht entweder ganz aus Metall oder aber aus einer dünnen Metallschicht, die mit einer Zahnfarbenen Keramik verblendet ist. Ganz besonders ästhetisch ansprechend sind Kronen die vollständig aus Keramik angefertigt sind. Sie fügen sich gerade bei Schneidezähnen farblich sehr gut in die Zahnreihe ein und haben keine dunklen Ränder am Zahnfleischrand.
Kunststofffüllung
Zahnfarbenen Füllung, die in mehreren Schichten farblich genau an den natürlichen Zahn angepasst wird. Nach dem Einbringen sieht man keinen Unterschied mehr zum natürlichen Zahn.
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Läsion
Verletzung, Störung. Kariöse Läsionen werden auch als "Löcher" im Zahn bezeichnet.
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Mandibula
Unterkiefer
Maxilla
Oberkiefer.
Molaren
siehe Backenzähne
Mundgeruch
Macht weder Freunde noch Lust. Entsteht durch Bakterien im Mund. Zahnpflege und Zahnzwischenraumpflege ist dringend notwendig, sowie eine Vorsorgeuntersuchung bei Ihrem Zahnarzt. Karies sowie undichte ,alte Kronen können mit eine Ursache dafür sein.
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Narkose
oder Vollnarkose ist bei der Zahnbehandlung selten wird aber manchmal bei kleinen Kindern oder bei Angstpatienten angewendet.
Nekrose
Absterbendes Gewebe.
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Okklusion
So nennt man die Kontakte der Zähne zueinander beim Zubeißen und auch bei Kau- und Mahlbewegungen. Der Zahnarzt überprüft sie im Mund mit einer dünnen Papierfolie, die er zwischen die Zahnreihen legt.
Oral
Zum Mund gehörend.
Oralchirurgen
Zahnärzte, die sich mit einer 4-jährigen Weiterbildung auf das Gebiet der zahnärztlichen Chirurgie spezialisiert haben.
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Parodontium
Fachausdruck für den Zahnhalteapparat, also diejenigen Gewebe, die für die Verankerung des Zahnes verantwortlich sind.
Parodontitis
Entzündung des Gewebes des Zahnhalteapparates. Führt wenn sie nicht behandelt wird langfristig zum Zahnverlust.
Plaque
Weiche Beläge auf den Zähnen. Sie enthalten die Bakterien, die für die Entstehung von Karies verantwortlich sind. Plaque muß mehrfach täglich mit der Bürste und Zahnseide gründlich entfernt werden. Verbleibt sie am Zahn so bildet sich aus der Plaque nach einigen Tagen festsitzender Zahnstein, der nur noch vom Zahnarzt entfernt werden kann.
Prämolaren
Die vorderen, bleibenden Backenzähne mit jeweils zwei Kauhöckern. Die 8 Prämolaren ersetzen die 8 Milchmolaren des Milchgebisses.
Prophylaxe
Eine regelmäßige Kontrolle und Betreuung durch Ihren Zahnarzt ist unabdingbar. Nutzen Sie die Möglichkeit des Recalls durch die behandelnde Praxis. Zahnschäden sind prinzipiell vermeidbar!
Professionelle Zahnpflege
geht über die häusliche Zahnpflege hinaus und wird vom Zahnarzt durch besonders geschultes Personal angeboten. Auch Individual- oder Kariesprophylaxe oder Professionelle Zahnreinigung (PZR) genannt.
Prothese
Gehört in die Gruppe des herausnehmbaren Zahnersatzes. Eine Prothese dient dazu verloren gegangene Zähne zu ersetzen. Werden alle Zähne ersetzt so spricht man von einer Totalprothese, sind nur einige Zähne ersetzt, so handelt es sich um eine Teilprothese.
Putztechnik
Nicht mit Kraft, mit Köpfchen putzen nach den Anweisungen des Zahnarztes. Sonst: leichte kreisende Bewegungen, von Rot nach weiß. Bloß nicht hin und her schrubben. Zahnpasta-Schaum vor dem Ausspucken durch die Zahnzwischenräume bewegen. Das erhöht die Fluoridaufnahme.
PZR
siehe Professionelle Zahnpflege
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Quadrant
Das menschliche Gebiss wird in 4 Bereiche (=Quardanten) aufgeteilt.
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Radix
Zahnwurzel.
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Speichel
Multitalent, enthält Fluoride und Mineralien, umspült und reinigt die Zähne - vorausgesetzt er kommt ran an sie. Bei zu vielem und zu häufigem Zucker wird er sauer, der pH-Wert sinkt, Kariesgefahr.
Stiftstumpfaufbau
Früher häufig als Stiftzahn bezeichnet. Mit einem Stift, der in den Wurzelkanal eingedreht oder einzementiert wird kann verloren gegangene Zahnsubstanz wieder rekonstruiert und somit ein Halt für eine Kronenversorgung geschaffen werden.
Süßes
Gegen den Verzehr von Süßigkeiten ist prinzipiell nichts einzuwenden, wenn einige Regeln beachtet werden. Die Zähne müssen nach dem Verzehr von Zuckerhaltigen Süßigkeiten gründlich geputzt werden, auch die Zahnzwischenräume. Es ist also besser nur einmal Süßigkeiten zu essen, als dauernd über den Tag verteilt. Es sollte beachtet werden, dass viele Getränke wie Limonaden, Cola, Fruchtsaftgetränke eine größere Menge Zucker enthalten, der die Zähne genauso angreifen kann, wie Süßigkeiten. Besser sind hier Wasser, Tee oder Fruchtsäfte ohne Zuckerzusatz.
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Teilkrone
Auch als Dreiviertelkrone bekannt. Die Teilkrone umfasst nur die kranken Teile eines Zahnes. Mit ihr kann man also mehr der gesunden Zahnhartsubstanz erhalten.
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Ultraschall
festsitzender Zahnstein kann mit Ultraschall schonender vom Zahn gelöst werden, als durch mechanische Instrumente. Um eine Beschädigung des Zahnes durch die entstehende Hitze zu verhindern, wird während der Behandlung mit einer Kühlflüssigkeit gespült.
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Veneers
Grazile Verblendschalen, die auf die Zähne geklebt werden um die Zahnform, Zahnstellung oder Verfärbungen zu korrigieren. Zur befestigung wird eine dünne Schicht von der Zahnoberfläche abgetragen.
Vorsorgeuntersuchung
Einmal pro Halbjahr sollte jeder Erwachsene eine zahnärztliche Untersuchung der Zähne machen lassen. Als gesetzlich Versicherte sind Kinder und Jugendliche verpflichtet, zweimal im Jahr zur zahnärztlichen Untersuchung zu gehen, um finanziellen Einbußen bei später benötigtem Zahnersatz vorzubeugen.
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Weißheitszahn
Der Weisheitszahn ist der letzte Zahn in der Zahnreihe. Jeder Mensch hat vier Weißheitszähne, die ab dem 18 Lebensjahr herauswachsen. Wenn die Weißheitszähne nicht gerade im Kiefer sitzen, oder zu wenig Platz vorhanden ist, werden sie - häufig auch im Zusammenhang mit einer Kieferothopädischen Behandlung - entfernt. Die Behandlung kann - je nach Indikation - unter Vollnarkose oder unter örtlicher Betäubung erfolgen. Ihr Zahnarzt berät sie gerne zu Ihrer individuellen Behandlungssituation.
Wurzelspitzenresktion
Chirurgischer Eingriff zum entfernen der Wurzelspitze von Front- und Backenzähnen.
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Xylit
Süß schmeckende Substanz (Zuckeralkohol), die weniger kariesauslösend ist als Saccharose oder Glucose. Es besitzt ähnliche Süßkraft wie Zucker, ist aber sehr teuer. Kann in größeren Mengen abführend wirken.
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kein Eintrag
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Zahnaufhellung
siehe Bleichen/Bleaching
Zahnhalskaries
Breitet sich eine kariöse Zerstörung des Schmelzes in die Zahnsubstanz aus, kann sie viel schneller voranschreiten, da die Kanalstruktur der Zerstörung den Weg zum Zahnmark ebnet. Freiliegende Zahnhälse sind daherbesonders kariesgefährdet weil, sie keine schützende Schmelzschicht haben.
Zahnstein
Die harte Ablagerung an Zahn oder Zahnersatz ist eine Mischung aus Speiseresten und Bakterien, die durch den mineralhaltigen Speichel verkalkt wurde. Da bereits nach wenigen Stunden aus einem weichen Belag (Plaque) Zahnstein werden kann, beugt man am besten vor, indem man nach jedem Essen die Zähne gründlich putzt.

